Energie

  1. Ein Team von Forschern an der University of New South Wales (UNSW) in Sydney hat gezeigt, dass man die Infrarot-Strahlungswärme der Erde zur Stromerzeugung nutzen kann, auch wenn die Sonne bereits untergegangen ist.
  2. Am 22. März 2022 war Weltwassertag. Seit 1993 lädt die UN ihre Mitgliedsstaaten dazu ein, diesen Tag zu nutzen, um konkrete Aktionen in ihren Ländern zu fördern und auf die Wichtigkeit des Wassers aufmerksam zu machen. Auch in der Schweiz ist der bedachte Umgang mit Wasser ein zentrales Thema in Sachen Nachhaltigkeit ? denn Wasser ist ein globaler Kreislauf.
  3. Dübendorf, St. Gallen und Thun - Mickael L. Perrin will winzige Kraftwerke aus Graphen-Nanobändern bauen, die aus Wärme Strom erzeugen. Für sein ehrgeiziges Projekt erhielt er nun einen der prestigeträchtigen «ERC Starting Grants» der EU sowie eines der 32 Eccellenza-Förderungsstipendien des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Er wird eine Assistenzprofessur an der ETH Zürich antreten - und seine Forschung an der Empa fortsetzen.
  4. Dübendorf, St. Gallen und Thun - Das Empa-Spin-off «viboo» hat einen selbstlernenden Algorithmus zur Regelung des Raumklimas entwickelt. Dadurch lassen sich Gebäude vorausschauend kühlen oder heizen und so rund ein Drittel Energie einsparen. Nach erfolgreichen Experimenten im NEST, dem Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und Eawag, werden nun erste Pilotprojekte mit Industriepartnern umgesetzt.
  5. Verbrauchte Lithium-Ionen-Batterien enthalten wertvolle Metalle, die sich beim Recycling nur schwer voneinander trennen lassen. Altbatterien stellen eine nachhaltige Quelle für diese Metalle dar, insbesondere für die schwindenden Reserven von Kobalt und Nickel. Eine neue Technologie nutzt die Elektrochemie zur effizienten Abtrennung und Rückgewinnung der Metalle.